Neue Homepage

Mein langjähriger Systembetreuer, die dig it! GmbH, hat einen neuen Kundenserver eingerichtet. Damit haben sich einige Umstellungen ergeben, die man gemeinhin nicht gern macht.

Ganz anders sieht es jedoch mit der Homepage aus. Die bisherige Seite war inzwischen höchst unansehnlich und so haben wir gemeinsam eine neue Internetpräsenz erstellt. Das war erstaunlich einfach.

Diese Webseite basiert nun auf dem Blogsystem WordPress. Die bisherigen Inhalte wurden, soweit sinnvoll, auf das neue System übernommen. Die Inhalte lassen sich damit einfach selbst pflegen. Den Link zum Systemhaus finden Sie am Fuß dieser Seite.

Download

Download

Hier finden Sie einige Dateien zum Herunterladen auf Ihren Rechner zur freien Verfügung. Bitte, bedienen Sie sich …


Excel-Mappen

- Finanzbuchhaltung für Kleinunternehmen
- Finanzbuchhaltung für Freiberufler
- Finanzbuchhaltung für Mietobjekte
- Kassenbuch


Word-Dokumente


PDF-Dokumente

- Das Steuerberatungsgesetz (StBerG)
- Die Durchführungsverordnung zum StBerG (DVStBerG)
- Die Steuerberater-Gebührenverordnung (StBGebVO)
- Die Berufsordnung der Bundessteuerberaterkammer (BOStB)
- Das BMF zur Angabe der Steuernummer auf Rechnungen und Gutschriften


Hinweis: Klicken Sie bei Windows mit der rechten Maustaste auf das Dokument. Beim Mac ist die Taste länger gedrückt zu halten. Wählen Sie dann “Speichern der Verknüpfung/des Dokuments” aus dem Menü.

Vollmacht

zur Vertretung im Steuerverwaltungsverfahren (Erhebungs- und Festsetzungsverfahren) mit uneingeschränkter Empfangsvollmacht

Vollmachtsgeber:
Steuer-Nr:
Finanzamt:
Steuerpflichtiger:

Bevollmächtigter:
Steuerberater Fred Baumeister
Brunsbütteler Damm 270
13591 Berlin
Telefon: (030) 36 47 920
Telefax: (030) 36 47 92 41

wird ermächtigt, mich/uns in allen steuerlichen Angelegenheiten im Sinne des § 1 StBerG zu vertreten. Diese Vollmacht berechtigt insbesondere vor Finanzbehörden und anderen Behörden

  • zur Abgabe und Entgegennahme von Erklärungen jeder Art,
  • zur Stellung von Anträgen in Haupt-, Neben- und Folgeverfahren,
  • zur Einlegung und Rücknahme außergerichtlicher Rechtsbehelfe jeder Art sowie zum Rechtsbehelfsverzicht,
  • zu außergerichtlichen Verhandlungen jeder Art und zur Erledigung der Angelegenheiten durch Vergleich,Verzicht oder Anerkenntnis,
  • zum Empfang von Steuerbescheiden und sonstigen Zustellungen.
  • rechtsverbindliche Unterschrift zu leisten.

Die Vollmacht berechtigt auch zur Erteilung und zum Widerruf von Untervollmacht.

Mitteilungen jeder Art, insbesondere Verwaltungsakte und sonstige Mitteilungen, sind dem Bevollmächtigten zuzustellen. Soweit solche Schriftstücke dem/den Vollmachtsgeber/n zugestellt werden, wird gebeten den Bevollmächtigten abschriftlich zu informieren.


Berlin, _______________________________________________
(Datum, Unterschrift/en des/r Vollmachtgeber/s)

Allgemeine Mandatsbedingungen

Allgemeine Mandatsbedingungen für Steuerberater vom 1. Juli 2002

1. Geltungsbereich  

(1) Die Mandatsbedingungen gelten für die Verträge zwischen Steuerberatern und ihren Auftraggebern über Prüfungen, Beratungen und sonstige Aufträge, soweit nicht etwas anderes ausdrücklich schriftlich vereinbart oder gesetzlich zwingend vorgeschrieben ist.

(2) Werden im Einzelfall ausnahmsweise vertragliche Beziehungen auch zwischen dem Steuerberater und anderen Personen als dem Auftraggeber begründet, so gelten auch gegenüber solchen Dritten die Bestimmungen der nachstehenden Nr. 8.

2. Umfang und Ausführung des Auftrages  

(1) Gegenstand des Auftrages ist die vereinbarte Leistung, nicht ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg. Der Auftrag wird nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berufsausübung ausgeführt. Der Steuerberater ist berechtigt, sich zur Durchführung des Auftrages sachverständiger Personen zu bedienen.

(2) Die Berücksichtigung ausländischen Rechts bedarf außer bei betriebswirtschaftlichen Prüfungen der ausdrücklichen schriftlichen Vereinbarung.

(3) Ändert sich die Rechtslage nach Abgabe der abschließenden beruflichen Äußerung, so ist der Steuerberater nicht verpflichtet, den Auftraggeber auf Änderungen oder sich daraus ergebende Folgerungen hinzuweisen.

3. Aufklärungspflicht des Auftraggebers  

(1) Der Auftraggeber hat dafür zu sorgen, dass dem Steuerberater auch ohne dessen besondere Aufforderung alle für die Ausführung des Auftrages notwendigen Unterlagen rechtzeitig vorgelegt werden und ihm von allen Vorgängen und Umständen Kenntnis gegeben wird, die für die Ausführung des Auftrages von Bedeutung sein können. Dies gilt auch für die Unterlagen, Vorgänge und Umstände, die erst während der Tätigkeit des Steuerberaters bekannt werden.

(2) Auf Verlangen des Steuerberaters hat der Auftraggeber die Vollständigkeit der vorgelegten Unterlagen und der gegebenen Auskünfte und Erklärungen in einer vom Steuerberater formulierten schriftlichen Erklärung zu bestätigen.

4. Sicherung der Unabhängigkeit

Der Auftraggeber steht dafür ein, dass alles unterlassen wird, was die Unabhängigkeit der Mitarbeiter des Steuerberaters gefährden könnte. Dies gilt insbesondere für Angebote auf Anstellung und für Angebote, Aufträge auf eigene Rechnung zu übernehmen.

5. Berichterstattung und mündliche Auskünfte

Hat der Steuerberater die Ergebnisse seiner Tätigkeit schriftlich darzustellen, so ist nur die schriftliche Darstellung maßgebend. Mündliche Erklärungen und Auskünfte von Mitarbeitern des Steuerberaters außerhalb des erteilten Auftrages sind stets unverbindlich.

6. Weitergabe einer beruflichen Äußerung des Steuerberaters  

(1) Die Weitergabe beruflicher Äußerungen des Steuerberaters

(Berichte und dgl.) an einen Dritten bedarf der schriftlichen Zustimmung des Steuerberaters, soweit sich nicht bereits aus dem Auftragsinhalt die Einwilligung zur Weitergabe an einen bestimmten Dritten ergibt. Gegenüber einem Dritten haftet der Steuerberater

(im Rahmen von Nr. 8) nur, wenn die Voraussetzungen des Satzes 1 gegeben sind.

(2) Die Verwendung beruflicher Äußerungen des Steuerberaters zu Werbezwecken ist unzulässig; ein Verstoß berechtigt den Steuerberater zur fristlosen Kündigung aller noch nicht durchgeführten Aufträge des Auftraggebers.

7. Mängelbeseitigung  

(1) Der Auftraggeber hat Anspruch auf Beseitigung etwaiger Mängel durch den Steuerberater. Nur bei Fehlschlagen der Nachbesserung kann er auch Herabsetzung der Vergütung oder Rückgängigmachung des Vertrages verlangen; ist der Auftrag von einem Kaufmann im Rahmen seines HandeIsgewerbes, einer juristischen Person des öffentlichen Rechts oder von einem öffentlich-rechtlichen Sondervermögen erteilt worden, so kann der Auftraggeber die Rückgängigmachung des Vertrages nur verlangen, wenn die erbrachte Leistung wegen Fehlschlagens der Nachbesserung für ihn ohne Interesse ist. Soweit darüber hinaus Schadensersatzansprüche bestehen, gilt Nr.8.

(2) Der Anspruch auf Beseitigung von Mängeln muss vom Auftraggeber unverzüglich schriftlich geltend gemacht werden. Ansprüche nach Abs. 1 Satz 1 verjähren mit Ablauf von sechs Monaten, nachdem der Steuerberater die berufliche Leistung erbracht hat .

(3) Offenbare Unrichtigkeiten, wie z. B. Schreibfehler, Rechenfehler und formelle Mängel, die in einer beruflichen Äußerung

(Bericht und dgl.) des Stezerberaters enthalten sind, können jederzeit vom Steuerberater auch Dritten gegenüber berichtigt werden. Unrichtigkeiten, die geeignet sind, in der beruflichen Äußerung des Steuerberaters enthaltene Ergebnisse in Frage zu stellen, berechtigen diesen, die Äußerung auch Dritten gegenüber zurückzunehmen. In den vorgenannten Fällen ist der Auftraggeber vom Steuerberater tunlichst vorher zu hören .

8. Haftung  

(1) Für gesetzlich vorgeschriebene Prüfungen gilt die Haftungsbeschränkung des Steuerberatungsgesetzes (StBerG)

(2) Haftung bei Fahrlässigkeit; einzelner Schadensfall Falls weder Nr. 1 eingreift noch eine Regelung im Einzelfall besteht, ist die Haftung des Steuerberaters für Schadensersatzansprüche jeder Art bei einem fahrlässig verursachten einzelnen Schadensfall auf 4 Mio. Euro beschränkt; dies gilt auch dann, wenn eine Haftung gegenüber einer anderen Person als dem Auftraggeber begründet sein sollte. Ein einzelner Schadensfall ist auch bezüglich eines aus mehreren Pflichtverletzungen stammenden einheitlichen Schadens gegeben. Der einzeIne Schadensfall umfasst sämtliche Folgen einer Pflichtverletzung ohne Rücksicht darauf, ob Schäden in einem oder in mehreren aufeinanderfolgenden Jahren entstanden sind. Dabei gilt mehrfaches auf gleicher oder gleichartiger Fehlerquelle beruhendes Tun oder Unterlassen als einheitliche Pflichtverletzung, wenn die betreffenden Angelegenheiten miteinander in rechtlichem oder wirtschaftlichem Zusammenhang stehen. In diesem Fall kann der Steuerberater nur bis zur Höhe von 5 Mio. Euro in Anspruch genommen werden. Die Begrenzung auf das Fünffache der Mindestversicherungssumme gilt nicht bei gesetzlich vorgeschriebenen Pflichtprüfungen.

(3) Ausschlussfristen Ein Schadensersatzanspruch kann nur innerhalb einer Ausschlussfrist von 12 Monaten geltend gemacht werden, nachdem der Anspruchsberechtigte von dem Schaden und von dem anspruchsbegründenden Ereignis Kenntnis erlangt hat, spätestens aber innerhalb von 5 Jahren nach dem anspruchsbegründenden Ereignis. Der Anspruch erlischt, wenn nicht innerhalb einer Frist von sechs Monaten seit der schriftlichen Ablehnung der Ersatzleistung Klage erhoben wird und der Auftraggeber auf diese Folge hingewiesen wurde. Das Recht, die Einrede der Verjährung geltend zu machen, bleibt unberührt. Die Sätze 1 bis 3 gelten auch bei gesetzlich vorgeschriebenen Prüfungen mit gesetzlicher Haftungsbeschränkung.

9. Ergänzende Bestimmungen für Prüfungsaufträge  

(1) Eine nachträgliche Änderung oder Kürzung des durch den Steuerberater geprüften und mit einem Bestätigungsvermerk versehenen Abschlusses oder Lageberichts bedarf, auch wenn eine Veröffentlichung nicht stattfindet, der schriftlichen Einwilligung des Steuerberaters. Hat der Steuerberater einen Bestätigungsvermerk nicht erteilt, so ist ein Hinweis auf die durch den Steuerberater durchgeführte Prüfung im Lagebericht oder an anderer für die Öffentlichkeit bestimmter Stelle nur mit schriftlicher Einwilligung des Steuerberaters und mit dem von ihm genehmigten Wortlaut zulässig.

(2) Widerruft der Steuerberater den Bestätigungsvermerk, so darf der Bestätigungsvermerk nicht weiterverwendet werden. Hat der Auftraggeber den Bestätigungsvermerk bereits verwendet, so hat er auf Verlangen des Steuerberaters den Widerruf bekanntzugeben.

(3) Der Auftraggeber hat Anspruch auf fünf Berichtsausfertigungen. Weitere Ausfertigungen werden besonders in Rechnung gestellt.

10. Ergänzende Bestimmungen für Hilfeleistung in Steuersachen  

(1) Der Steuerberater ist berechtigt, sowohl bei der Beratung in steuerlichen Einzelfragen als auch im Falle der Dauerberatung die vom Auftraggeber genannten Tatsachen, insbesondere Zahlenangaben, als richtig und vollständig zugrunde zu legen; dies gilt auch für Buchführungsaufträge. Er hat jedoch den Auftraggeber auf von ihm festgestellte Unrichtigkeiten hinzuweisen.

(2) Der Steuerberatungsauftrag umfasst nicht die zur Wahrung von Fristen erforderlichen Handlungen, es sei denn, dass der Steuerberater hierzu ausdrücklich den Auftrag übernommen hat. In diesem Falle hat der Auftraggeber dem Steuerberater alle für die Wahrung von Fristen wesentlichen Unterlagen, insbesondere Steuerbescheide, so rechtzeitig vorzulegen, dass dem Steuerberater eine angemessene Bearbeitungszeit zur Verfügung steht.

(3) Mangels einer anderweitigen schriftlichen Vereinbarung umfasst die laufende Steuerberatung folgende, in die Vertragsdauer fallenden Tätigkeiten: a) Ausarbeitung der Jahressteuererklärungen für die Einkommenssteuer, Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer sowie der Vermögenssteuererklärungen, und zwar auf Grund der vom Auftraggeber vorzulegenden Jahresabschlüsse und sonstiger, für die Besteuerung erforderlicher Aufstellungen und Nachweise b) Nachprüfung von Steuerbescheiden zu den unter a) genannten Steuern c) Verhandlungen mit den Finanzbehörden im Zusammenhang mit den unter a) und b) genannten Erklärungen und Bescheiden d) Mitwirkung bei Betriebsprüfungen und Auswertung der Ergebnisse von Betriebsprüfungen hinsichtlich der unter a) genannten Steuern e) Mitwirkung in Einspruchs- und Beschwerdeverfahren hinsichtlich der unter a) genannten Steuern. Der Steuerberater berücksichtigt bei den vorgenannten Aufgaben die wesentliche veröffentlichte Rechtsprechung und Verwaltungsauffassung.

(4) Erhält der Steuerberater für die laufende Steuerberatung ein Pauschalhonorar, so sind mangels anderweitiger schriftlicher Vereinbarungen die unter Abs. 3d) und e) genannten Tätigkeiten gesondert zu honorieren.

(5) Die Bearbeitung besonderer Einzelfragen der Einkommenssteuer, Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer, Einheitsbewertung und Vermögenssteuer sowie aller Fragen der Umsatzsteuer, Lohnsteuer, sonstigen Steuern und Abgaben erfolgt auf Grund eines besonderen Auftrages. Dies gilt auch für a) die Bearbeitung einmalig anfallender Steuerangelegenheiten, z. B. auf dem Gebiet der Erbschaftsteuer, Kapitalverkehrsteuer, Grunderwerbsteuer, b) die Mitwirkung und Vertretung in Verfahren vor den Gerichten der Finanz- und der Verwaltungsgerichtsbarkeit sowie in Steuerstrafsachen und c) die beratende und gutachtliche Tätigkeit im Zusammenhang mit Umwandlung, Verschmelzung, Kapitalerhöhung und -herabsetzung, Sanierung, Eintritt und Ausscheiden eines Gesellschafters, Betriebsveräußerung, Liquidation und dergleichen.

(6) Soweit auch die Ausarbeitung der Umsatzsteuerjahreserklärung als zusätzliche Tätigkeit übernommen wird, gehört dazu nicht die Überprüfung etwaiger besonderer buchmäßiger Voraussetzungen sowie die Frage, ob alle in Betracht kommenden umsatzsteuerrechtlichen Vergünstigungen wahrgenommen worden sind. Eine Gewähr für die vollständige Erfassung der Unterlagen zur Geltendmachung des Vorsteuerabzuges wird nicht übernommen.

11. Schweigepflicht gegenüber Dritten, Datenschutz  

(1) Der Steuerberater ist nach Maßgabe der Gesetze verpflichtet, über alle Tatsachen, die ihm im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit für den Auftraggeber bekannt werden, Stillschweigen zu bewahren, gleichviel, ob es sich dabei um den Auftraggeber selbst oder dessen Geschäftsverbindungen handelt, es sei denn, dass der Auftraggeber ihn von dieser Schweigepflicht entbindet.

(2) Der Steuerberater darf Berichte, Gutachten und sonstige schriftliche Äußerungen über die Ergebnisse seiner Tätigkeit Dritten nur mit Einwilligung des Auftraggebers aushändigen.

(3) Der Steuerberater ist befugt, ihm anvertraute personenbezogene Daten im Rahmen der Zweckbestimmung des Auftraggebers zu verarbeiten oder durch Dritte verarbeiten zu lassen.

12. Annahmeverzug und unterlassene Mitwirkung des Auftraggebers

Kommt der Auftraggeber mit der Annahme der vom Steuerberater angebotenen Leistung in Verzug oder unterlässt der Auftraggeber eine ihm nach Nr. 3 oder sonstwie obliegende Mitwirkung, so ist der Steuerberater zur fristlosen Kündigung des Vertrages berechtigt. Unberührt bleibt der Anspruch des Steuerberaters auf Ersatz der ihm durch den Verzug oder die unterlassene Mitwirkung des Auftraggebers entstandenen Mehraufwendungen sowie des verursachten Schadens, und zwar auch dann, wenn der Steuerberater von dem Kündigungsrecht keinen Gebrauch macht.

13. Vergütung  

(1) Der Steuerberater hat neben seiner Gebühren- oder Honorarforderung Anspruch auf Erstattung seiner Auslagen; die Umsatzsteuer wird zusätzlich berechnet. Er kann angemessene Vorschüsse auf Vergütung und Auslagenersatz verlangen und die Auslieferung seiner Leistung von der vollen Befriedigung seiner Ansprüche abhängig machen. Mehrere Auftraggeber haften als Gesamtschuldner .

(2) Eine Aufrechnung gegen Forderungen des Steuerberaters auf Vergütung und Auslagenersatz ist nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen zulässig.

14. Aufbewahrung und Herausgabe von Unterlagen  

(1) Der Steuerberater bewahrt die im Zusammenhang mit der Erledigung eines Auftrages ihm übergebenen und von ihm selbst angefertigten Unterlagen sowie den über den Auftrag geführten Schriftwechsel sieben Jahre auf.

(2) Nach Befriedigung seiner Ansprüche aus dem Auftrag hat der Steuerberater auf Verlangen des Auftraggebers alle Unterlagen herauszugeben, die er aus Anlass seiner Tätigkeit für den Auftrag von diesem oder für diesen erhalten hat. Dies gilt jedoch nicht für den Schriftwechsel zwischen dem Steuerberater und seinem Auftraggeber und für die Schriftstücke, die dieser bereits in Urschrift oder Abschrift besitzt. Der Steuerberater kann von Unterlagen, die er an den Auftraggeber zurückgibt, Abschriften oder Fotokopien anfertigen und zurückbehalten.

15. Anzuwendendes Recht

Für den Auftrag, seine Durchführung und die sich hieraus ergebenden Ansprüche gilt nur deutsches Recht.

Einkommensteuer

Besteuert wird das zu versteuernde Einkommen. Dazu gehört als ganz wesentlicher Bestandteil der von einem Unternehmen erwirtschaftete Gewinn.

Das Einkommen errechnet sich in Grundzügen aus den Sonderausgaben (z.B. Gewinn + Vermietungseinkünfte) abzgl. außergwöhnlicher Belastungen (z.B. hohe Krankheitskosten) und der Tariffreibeträge

Hat ein Unternehmer Anlaufverluste und kann diese nicht mit anderen Gewinnen / Einkünften ausgleichen, so können die Verluste mit den Einkünften der zwei vorangegangenen Jahre verrechnet werden. Ein noch verbleibender Restbetrag wird dann in den folgenden Jahren berücksichtigt. Verluste werden allerdings nur dann steuerlich berücksichtigt, wenn absehbar ist, dass er durch seine Tätigkeit auf Dauer Gewinn erzielen kann.

Erbschaftsteuer

Die Erbschaftsteuer ist eine Steuer auf den Vermögenserwerb von Todes wegen, Schenkungsteuer eine Steuer bei unentgeltlichen Zuwendungen unter Lebenden.

Die Erbschaft- und Schenkungsteuer werden in Deutschland aufgrund des Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetzes von den Erwerbern erhoben.

Sie wurden erstmals 1906 einheitlich im Deutschen Reich eingeführt, nachdem sie zuvor bereits in einigen Bundesstaaten bekannt waren.

(Quelle: Wikipedia)

Gewerbesteuer

Die Gewerbesteuer ist eine nur Gewerbetreibende betreffende Gemeindesteuer. Die Gemeinden sind berechtigt, die Gewerbesteuer zu erheben. Sie legen jährlich den sogenannten Gewerbesteuerhebesatz fest. Der Gewerbesteuer unterliegt jeder Gewerbebetrieb, der in Deutschland tätig ist.

Bemessungsgrundlage der Gewerbesteuer ist der Gewerbeertrag. Der Gewerbeertrag ergibt sich aus dem einkommen- bzw. körperschaftsteuerlichen Gewinn, der um gesetzlich bestimmte Kürzungen und Hinzurechnungen ergänzt wird. Die Gewerbesteuer ist als Betriebsausgabe abzugsföhig. Die Reform der Unternehmensbesteuerung ermöglicht gewerbesteuerpflichtigen Personenunternehmen, die Gewerbesteuer auf die Einkommensteuerschuld für gewerbliche Gewinne anzurechnen.

Gewerbesteuerrückstellung: Da die Gewerbesteuer eine Betriebssteuer ist, wirkt sich deren Höhe auf den Gewinn und damit auf den Gewerbeertrag aus. Um eine mehrfache Berechnung bis zur endgültigen Gewerbesteuer zu vermeiden, empfiehlt es sich, mit Divisoren zu arbeiten.

Körperschaftsteuer

Die Körperschaftsteuer ist eine besondere Art der Einkommensteuer für juristische Personen (insbesondere Kapitalgesellschaften, z.B. AG und GmbH), andere Personenvereinigungen und Vermögensmassen. Wie die Einkommensteuer gehört die Körperschaftsteuer zu den direkten Steuern und ist eine Personensteuer, die nicht vom Einkommen abgezogen werden kann.

Körperschaftsteuer und Einkommensteuer bestehen nebeneinander. Ein von einer Kapitalgesellschaft erwirtschafteter Gewinn rechnet daher zur Bemessungsgrundlage der Körperschaftsteuer der Kapitalgesellschaft und im Falle der Weiterausschüttung ebenfalls zur Bemessungsgrundlage der Einkommensteuer (natürliche Personen) beziehungsweise Körperschaftsteuer (juristische Personen) des Anteilseigners.

Eine steuerliche Doppelbelastung der Ausschüttungen wird durch das Anrechnungsverfahren vermieden.

Lohnsteuer

Bei Arbeitnehmern wird die vom Arbeitslohn zu zahlende Einkommensteuer im Wege des Abzugs vom Arbeitslohn erhoben.

Die Lohnsteuer ist nur eine Erhebungsform der Einkommensteuer, also keine Steuer eigener Art.

Mit dem Steuerabzug ist das Besteuerungsverfahren im allgemeinen abgeschlossen, es sei denn, dass für den Arbeitnehmer nach Ablauf des Kalenderjahres noch eine Veranlagung zur Einkommensteuer in Betracht kommt oder daß vom Arbeitgeber ein Lohnsteuer-Jahresausgleich durchzuführen ist.

Umsatzsteuer

Besteuert wird der Umsatz, sofern nicht eine Steuerbefreiung besteht. Zu den Umsätzen zählen Lieferungen (z.B. Warenverkäufe), sonstige Leistungen (z.B. Reparaturarbeiten, Beratungsleistungen), innergemeinschaftliche Erwerbe (z.B. Warenbezüge aus EG-Staaten) und der Eigenverbrauch.

Der Umsatz wird bei Lieferungen, innergemeinschaftlichen Erwerben und sonstigem Leistungen nach dem Entgeld bemessen.

Entgeld ist alles, was der Leistungsempfänger (Käufer oder Auftraggeber) aufwendet, um die Leistung zu erhalten (Preis), jedoch abzüglich der Umsatzsteuer.

Die Umsaztsteuer (Mehrwertsteuer) ist eine Steuer, die auf die oben bezeichneten Leistungen, innergemeinschaftlichen Erwerbe und den Eigenverbrauch erhoben wird. Sie ist entweder aus dem Preis (Bruttobetrag) herauszurechnen oder dem Entgeld (Nettobetrag) hinzuzurechnen.

Die Vorsteuer ist die Umsatzsteuer, die von einem Unternehmer für Leistungsbezüge eines anderen Unternehmens in Rechnung gestellt worden ist. Die Vorsteuer kann in der Regel von der Steuer für die eigenen Umsätze abgezogen werden. Dies gilt auch dann, wenn die Rechnung noch nicht bezahlt ist. Die Vorsteuer ist jedoch vom Abzug ausgeschlossen, wenn die ihr zuzurechnenden Leistungsbezüge zur Ausführung bestimmter steuerfreier Umsätze verwendet werden.